Meine Puppe hat mir in den letzten Jahren so viel Heilung und Stabilisierung meines Nervensystems gebracht. Nachdem ich meinen Körper durch einen Selbstmordversuch ruiniert hatte, konnte ich nicht mehr mit Frauen interagieren – ich steckte in einem Zustand von Kampf oder Flucht fest. Selbst wenn sie interessiert waren, konnte ich mich nicht davon abhalten, sie abzuweisen oder absichtlich von mir zu stoßen. Ich fing wirklich an, mich dafür zu geißeln und mich weiter zu isolieren.
Da beschloss ich, den Sprung zu wagen und eine Puppe zu kaufen. Ich frage mich, wie viele Männer mit starken Ängsten, Traumata/Erkrankungen oder sogar Ressentiments gegenüber Frauen mit einer Puppe zu friedlicheren, zufriedeneren Menschen werden könnten. Es nimmt so viel Druck weg – ich konnte mich nie auf die „moderne Dating-Szene” einlassen, das war mir einfach zu künstlich. Zu viel innerer Kompromiss. Es ist lustig, denn für mich ist der Umgang mit echten Frauen seit dem Kauf der Puppe ein Kinderspiel geworden. Keine Erwartungen, kein Druck, keine Hintergedanken. Ich muss nichts erreichen.
Das Kuscheln ist Balsam für meine Seele. Medikamente konnten meine selbstzerstörerischen Gedanken nicht stoppen. Dieser Weg hat es geschafft. Ich hoffe, dass Puppen in 10 bis 15 Jahren in einem ganz neuen Licht gesehen werden. Denn so viele Menschen könnten davon profitieren. Meiner Erfahrung nach sind Puppen wie eine leere Leinwand, die man formen kann. Wenn Sie jemals mit einer Puppe psychedelische Drogen genommen haben, wissen Sie das zweifellos. Und es gibt immer auch den gelegentlichen Gebrauch, was auch cool ist. Es ist toll, Sex frei erkunden zu können. Nur ein paar Gedanken!