Wenn ich eine Liebespuppe kaufe, schaue ich natürlich zuerst auf den Preis. Kostet sie 1.000 oder 1.500 Euro? Der Unterschied von 500 Euro fällt sofort ins Auge.
Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr frage ich mich, ob das wirklich der wichtigste Kostenfaktor ist.
Denn nachdem die Liebespuppe bei mir angekommen ist, entstehen weitere Dinge, die ich vorher vielleicht gar nicht bedacht habe: Wie viel Zeit brauche ich für die Reinigung? Wie aufwendig ist die Pflege der Perücke? Kann ich die Kleidung problemlos wechseln? Wo bewahre ich die Puppe auf? Wie leicht lässt sie sich bewegen? Und was mache ich, wenn ich sie mehrere Wochen oder Monate nicht benutze?
Vielleicht ist eine günstigere Liebespuppe am Ende gar nicht die günstigere Wahl.
Genau deshalb würde ich gerne wissen:
Sollte ich beim Kauf wirklich nur auf den Preis achten – oder auch darauf, wie viel Zeit, Pflege und Aufwand mich die Liebespuppe im Alltag kostet?